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Optimierung von Topspin-Schlägen
Bei der Schulung von Vorhand- und Rückhand-Topspin hat sich die Kombination von Balleimertraining mit dem Returnbrett bewährt. Was nicht heißt, dass man nicht auch allein, ohne einspielenden Trainer, seine Topspin-Techniken verbessern kann (siehe Videos). Nachfolgend möchten wir einige Trainingsmöglichkeiten mit dem Returnbrett vorstellen:
Technikschulung - VHT gegen Unterschnitt und Block
Der Trainer (T) spielt einen Ball mit Rückwärtsrotation ein (1). Der Spieler soll mit Vorhand Topspin (VHT) eröffnen (2) unddanach weitere VHT (3) gegen das Brett spielen. Nach einem Fehler spielt der Trainer den nächsten Ball ein.
Ergänzung - variabler VH-Topspin: Der Übende soll nach der Eröffnung noch 2x sicher VHT gegen das Brett spielen. Der 3. oder 4. Ball soll mit soviel Vorwärtsrotation gespielt werden, dass er nach dem Absprung vom Brett über die eigene Grundlinie hinaus fliegt
.
Taktikschulung - Spieleröffnung nach kurzem Rückschlag und schneller Punktgewinn
Der Trainer spielt einen kurzen Unterschnittball ein (1). Der Übende spielt diesen kurz zurück (2). Der Trainer schupft diesen Ball in die VH (3). Dieser zieht VHT gegen das Returnbrett (4). Das Brett soll in die VH zurück blocken (5), worauf der Spieler mit "Power Topspin" oder "Kernschuss" punktbringenden Schlag durchführt.
Variation - RHT: Gleiche Spieleröffung (1,2), allerdings schupft der Trainer in die RH (3). Der Übende eröffnet mit RHT diagonal (4). Das Returnbrett soll in die VH-Seite blocken, worauf der Spieler versucht mit VHT-diagonal zu punkten.
Taktik- bzw. Beinarbeitsschulung - Umlaufen der Rückhand
Der Trainer spielt einen langen Unterschnittball in die RH (1). Der Übende beginnt mit RHT gegen das Brett (2). Der Ball wird in die RH-Seite returniert (3). Der Spieler umläuft seine RH und spielt VHT-diagonal das Brett (4). Der zurück kommende Ball wird parallel gespielt (5).
Diese Übungsformen lassen sich beliebig verändern, je nach Trainingsziel und Spielstärke des Spielers. Da kein Gegenspieler am Rückschlag beteiligt ist, läßt sich gut die Qualität der eigenen Schläge veranschaulichen. Außerdem kann die Aufmerksamkeit gut auf Tempo-, Platzierungs- und Rotationsveränderungen gerichtet werden. Dies führt zu schnellerem Verstehen spieltaktischer Zusammenhänge.

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